Amazon startet B2B-Plattform

Amazon Business startet auf Amazon.de: B2B-Händler können auch den Versandservice des US-Onlinehändlers nutzen. (Foto: Amazon)

Amazon hat in dieser Woche eine B2B-Onlineplattform in Deutschland gestartet. Der Verkauf über Amazon Business richtet sich also an Geschäftskunden wie Unternehmen, Universitäten und Krankenhäuser oder auch Behörden und gemeinnützigen Organisationen. Wie im Privatkundengeschäft (B2C) gelten dem Konzern zufolge auch hier die drei Maxime: große Auswahl, Komfort und niedrige Preise. Zudem steht die Plattform sowohl deutschen als auch internationalen B2B-Verkäufern offen. Sie können auch ihre Versandlogistik an Amazon auslagern. Mit „Versand durch Amazon“ (Fulfillment by Amazon, FBA) können Verkäufer ihre Produkte in den Logistikzentren des US-Onlinehändlers lagern. Sobald eine Bestellung eingeht, übernimmt Amazon die Verpackung sowie den Versand und stellt den Kundenservice für die Produkte. Der FBA-Service gilt europaweit, so dass Händler jeder Größe Kunden in anderen EU-Ländern erreichen.

Amazon Business startete im April 2015 in den USA. Im ersten Jahr hat der Onlinehändler dort nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz erwirtschaftet. Amazon-Händler stehen dabei für mehr als die Hälfte der Bestellungen. Inzwischen verkaufen etwa 45.000 Händler über die B2B-Plattform.

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Über Tim Meinken 157 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.

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