Automatisierungsprojekt im Jade-Weser-Port geht in nächste Phase

Einer der vier zu liefernden Straddle Carrier. (Foto: Eurogate)
Einer der vier zu liefernden Straddle Carrier. (Foto: Eurogate)

Die Erprobung von automatisch fahrenden Straddle Carriern auf dem Containerterminal Wilhelmshaven von Eurogate geht in die nächste Phase. Die Ausschreibung für vier der ohne einen Fahrer operierenden Systeme hat der zu Cargotec gehörende Hersteller Kalmar gewonnen. Neben den 4-hoch-Straddle Carriern werden ein Anlagensteuerungssystem und ein Software-Emulator geliefert. Mit Letzterem können die Prozesse am Containerterminal nachgeahmt werden.

Eurogate führt das Pilotprojekt in Kooperation mit APM Terminals auf einer nicht betrieblich genutzten Fläche des Containerterminals im Jade-Weser-Port durch. Der laufende Umschlagsbetrieb werde davon nicht berührt, heißt es. Das Pilotprojekt sei zunächst ein reines Forschungsprojekt, das dazu diene, die Sicherheit und Funktionsfähigkeit automatisch fahrender Straddle Carrier für den Roll-out unter Beweis zu stellen.

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Die ersten Kalmar-Geräte werden im vierten Quartal kommenden Jahres an­geliefert. Die Ergebnisse stehen nach Abschluss des Pilotprojektes (voraussichtlich Ende zweites Quartal 2019) allen Projektpartnern zur Verfü­gung. Danach will Eurogate entscheiden, ob und an welchen Standorten das automatisierte Straddle Carrier-System zum Einsatz kommt.

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