Das autonome Paketauto kommt

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Foto: DPD

Der Kep-Dienstleister DPD hat auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover konkrete Use-Case-Szenarien für die Paketzustellung mit autonomer Fahrzeugtechnik vorgestellt. In diesen wird aufzeigt, wie umweltschonende und effiziente Lösungen für die Paketzustellung das städtische Leben von morgen prägen können. Ein besonders hohes Potenzial, die Geschäftsprozesse der Paketbranche grundlegend zu verändern hat dabei laut DPD der Einsatz autonomer Fahrzeuge, wobei nicht alle Probleme durch selbstfahrende Zustellfahrzeuge gelöst werden. Die jetzt von Renault vorgestellte Studie eines autonomen Fahrzeugs zeigt, dass zumindest ein Teil des Paketvolumens künftig mit einem sehr hohen Maß an Flexibilität geliefert werden kann, wobei auch völlig neue Zustellszenarien denkbar wären.

DPD hat dazu beispielhaft zwei Ideen entwickelt. Zum einen den autonomen Transport zum innenstädtischen Liefergebiet. Dabei wird dasZustellfahrzeug in einem Verteilzentrum am Stadtrand beladen und fährt dann selbstständig zu einem bestimmten Treffpunkt in der Innenstadt. Der Fahrer übernimmt erst dort das Fahrzeug und gewinnt dadurch Zeit für seine Kernaufgabe der Paketzustellung.

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Die zweite Möglichkeit wäre, das Concept Car Renault EZ-Pro als mobiles Paket-Schließfach einzusetzen. So ließen sich zusätzliche Optionen anbieten, um Pakete an einem vorbestimmten Ort selbständig abzuholen oder auch zu retournieren. Die Lösung erlaubt es dem Paketempfänger, den Lieferort und die Uhrzeit der Lieferung selbst festzulegen (zum Beispiel sehr früh am Morgen zu Hause oder zur Mittagszeit am Arbeitsplatz). (ben)

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