DHL Start-up Saloodo erweitert Funktionen der digitalen Spedition

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(Foto: DPDHL)
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Das Start-up Saloodo, das von DHL gegründet wurde, verbindet seit Januar 2017 Versender und Speditionen miteinander. Seitdem haben sich bereits über 1.900 Transportunternehmen auf der Plattform der digitalen Spedition registriert. Somit bietet Saloodo Unternehmen einen Zugang zu mehr als 200.000 LKW, in 12 europäische Länder. Elaine Tan, COO von Saloodo, betont: „Wir freuen uns möglichst mit vielen versendenden Unternehmen ins Gespräch zu kommen und ihnen die Vorzüge unserer Plattform zu erläutern.“

Die neuen Änderungen von Saloodo

Saloodo präsentiert jetzt die aktuellen Weiterentwicklungen der digitalen Spedition. Darunter eine neue Funktion im Dynamischen Transportpreiskalkulator. Sie hilft Spediteuren, ihre Angebote möglichst wettbewerbsfähig zu gestalten. Der Transportpreiskalkulator zeigt dem Dienstleister jetzt unmittelbar vor Angebotsabgabe an, ob sein Preis im Durchschnitt der anderen abgegebenen Angebote liegt, somit attraktiv oder möglicherweise nicht wettbewerbsfähig ist. Für den Transportanbieter sind dies zusätzliche Marktinformationen. Er hat nun die Möglichkeit, sein Angebot vor der bindenden Abgabe entsprechend den Marktgegebenheiten anzupassen. Der Dynamische Transportpreiskalkulator basiert auf Echtzeitdaten sowie speziellen Algorithmen.

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Auch für Versender bietet die Plattform eine Neuerung. Auf der Grundlage des Kundenfeedbacks hat das Start-up den Registrierungsprozess vereinfacht und den Kundenbedürfnissen angepasst. Die Plattform richtet sich vor allem an B2B-Unternehmen mit kurzfristigem Versandbedarf sowie kleinere und mittlere Unternehmen, die für Komplettladungen, Teilladungen und Stückguttranssporte attraktive Angebote von geeigneten Transportunternehmen finden und die Transporte auf sichere und unkomplizierte Weise abwickeln wollen.

Digitale Spedition ist mehr als Frachtenbörse

Auf klassischen Frachtenbörsen werden Ladungen angeboten und beiden Seiten des Transportes, können dann in Kontakt treten. Saloodo zeigt, wie auch andere digitale Speditionen (z.B. Cargonexx und Loadfox) auf der Benutzeroberfläche einen direkten Überblick über alle geprüften Transportunternehmen. Zudem erhält der Nutzer eine Preisindikation für den jeweiligen Transport, die auf einer ständig wachsenden Echtzeit Datenbank basiert. Sowie ein verbindliches Angebot von DHL. Für Versender bedeutet die Nutzung von Saloodo daher, dass sie ihre Transportlogistik auf einfache und zuverlässige Weise abwickeln und gleichzeitig von Preistransparenz und Effizienz profitieren können.

Über die Plattform wickeln die Partner auch die administrativen Prozesse der Transporte ab. Dazu steht ein konfigurierbares Dashboard zur Verfügung, auf dem alle Informationen einschließlich Transportaufträge, Sendungsstatus, Zustellnachweise, Schadensdokumentationen, Rechnungen etc. dargestellt werden. Die Informationen dafür liefert die leistungsfähige Fahrer-App, über die Tracking & Tracing, Verspätungsbenachrichtigungen sowie die Abliefernachweise etc. durch den Fahrer generiert und dokumentiert werden. Alle Informationen sind im Dashboard in Echtzeit für Versender und Transportunternehmen verfügbar.

Sollte sich jemand über den neuen Namen des Start-ups der DHL gewundert haben, liegt das an der Umbennenung nach einem Rechtsstreit. Zuvor hieß die digitale Spedition noch Cillox. Das war jedoch sehr nah an einem Konkurrenzprodukt, dass eine einstweilige Verfügung das Unternehmen zu einer Namensänderung zwang.

Über Tim Meinken 137 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.

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