Die Vision vom Spritspartrailer

Der Transformers-Prototyp von Schmitz Cargobull soll den Spritbedarf des Sattelzugs um 15 Prozent senken können. (Foto: Schmitz Cargobull)

Gemeinsam mit 13 Partnern aus der Nutzfahrzeugindustrie haben die Ingenieure des Aufliegerherstellers Schmitz Cargobull den Prototypen eines energieeffizienten Trailers konzipiert, der die CO2-Emission um bis zu 15 Prozent senken kann. Basis des „Transformers“ genannten Fahrzeugs ist ein klassischer Curtainsider mit elektrischem Antriebsstrang inklusive Bremsenergierückgewinnung. Die Elektromobilität „Hybrid on Demand“ wird durch die Integration von Batterie, Elektromotor, Getriebe und Kardanwelle auf die Antriebsachse übertragen. Die Batterie ist crashsicher zwischen den Langträgern eingebaut und hat eine Kapazität von 22 kWh. Die elektrische Systemleistung erreicht bis zu 80 kW und ein maximales Drehmoment von 200 Nm. Dabei beträgt das zusätzliche Gewicht für den Hybrid-Antrieb etwa 1.140 kg. An aerodynamische Maßnahmen wurde neben der optimierten Stirnwand, der Seiten- und Heckverkleidung unter anderem ein vollständig höhenverstellbares Dach entwickelt.

Basis vom Spritspartrailer sind Serienteile

Das Prototyp-Fahrzeug ist von Beginn an nicht als Sonderkonstruktion entwickelt worden, sondern auf Basis eines serienmäßigen Trailers mit adaptierten Serienteilen. Dieser könnte so den standardisierten Fertigungs­prozess durchlaufen und erfüllt alle Anforderungen der Straßenzulassung.

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In den Benelux-Ländern befinden sich bereits Pläne für emissionsfreie Innenstädte in der Umsetzung. Daher stellen aus dem Projekt abgeleitete Weiterentwicklungen, wie zum Beispiel Sattelkühlkoffer mit elektrischem Kühlgerät, Batterie und Generator Lösungsansätze für den Transport auf der letzten Meile dar. Eine höhere Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit des Transports können die smarte Ergänzung der Fahrzeuge mit Sensorik und Telematik sowie die weitere Digitalisierung bringen. (ben)

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