Digital Logistics Award das sind die 3 Gewinner

Dortmund digital hub logistics award
Foto: Stadt Dortmund

Platz 1 gewinnen Motion Miners

Das angehende Fraunhofer-Spin-off Motion Miners hat bei der Verleihung des ersten Digital Logistics Award den ersten Platz belegt. Die Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik setzten die Dortmunder gestern nach einer Pitch-Session mit sieben weiteren Finalisten an die Spitze des Wettbewerbs. Die Gründer Sascha Kaczmarek, Sascha Feldhorst und René Grzeszick haben eine Lösung zur automatischen Aufnahme und Analyse von industriellen Arbeitsprozessen entwickelt.

Insgesamt gingen 39 Bewerbungen beim Digital Hub Logistics in Dortmund ein, das gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und der Effizienzcluster Management GmbH betrieben wird. Acht Bewerber, die von einer mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzten Jury ausgewählt wurden, durften ihre Ideen auf dem Zukunftskongress Logistik (35. Dortmunder Gespräche) dem Publikum vorstellen.

Platz 2 geht an Wingcopter

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Platz zwei belegte das junge Unternehmen Wingcopter aus Darmstadt mit seiner hybriden Hochgeschwindigkeitsdrohne: „Wir wollen mit Drohnen-Logistik Leben retten. Deshalb bereiten wir aktuell ein Hilfsprojekt in Afrika vor, in dem unsere Wingcopter Medikamente, Blutkonserven und Impfstoffe in abgelegene Regionen transportieren, die mit üblichen Fahrzeugen nur schwer erreichbar sind“, sagt Tom Plümmer, Gründer und CEO von Wingcopter.

Platz 3 für Loadfox

Die dritte Auszeichnung ging an das Start-up Loadfox, eine Art Mitfahrzentrale für Fracht. Die Plattform werde von Spediteuren und Frachtführern genutzt, deren Tourenplanung bisher sehr aufwändig war, sagt Sebastian Sorger, kaufmännischer Geschäftsführer des Unternehmens aus München.

Zu den Bewertungskriterien der Jury gehörten der Neuigkeitsgrad der Lösung sowie deren Marktpotenzial und der Kundennutzen. Auch das Publikum auf dem Zukunftskongress war bei der Vergabe seiner Stimmen dazu aufgefordert, diese Maßstäbe anzulegen. Insgesamt wurden etwa 25.000 EUR an Preisgeldern und Sachleistungen vergeben – gesponsort von Duisport, dem Effizienzcluster Logistik-Ruhr, der Deutschen Bank sowie von Fraunhofer Venture. (cs)

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