„Digitalisierung kann man nicht verwalten“

Digitalisierung Logistik Druck Angst digital
Zwischen Druck und Angst

Für viele Mehrwerte, die der Staat in Sachen Digitalisierung schaffen kann, braucht man kein Koalitionspapier, sondern konkretes Handeln. Digitalisierung kann man nicht verwalten, man muss sie umsetzen. Zu einem eigenen Ministerium für Digitalisierung hat den Verhandlungspartnern von Union und SPD leider der Mut gefehlt.

Letztlich verfügen aber die Unternehmen sowieso über mehr Know-how in Sachen Digitalisierung als der Staat. Sie sollten sich also nicht darauf verlassen, dass dieser ihnen den Weg ebnet, sondern müssen selbst aktiv werden und wichtige Projekte umsetzen.

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Investitionen in die digitale Infrastruktur sind überfällig und damit keine Überraschung im Koalitionsvertrag. 2025 passt dabei allerdings nicht zu der Schnelligkeit, mit der sich Digitalisierung weiterentwickelt. Zu begrüßen sind die Förderung von Start-ups und die verstärkte Forschung zum Thema Künstliche Intelligenz. Förderungen sollten dabei einfach und unkompliziert abrufbar sein.

Das Thema Bildung und Digitalisierung ist für mich eng miteinander verknüpft. Hoffentlich ist von den 11 Mrd. EUR Investitionen in Schulen, Hochschulen und Forschung auch ein Budget für digitale Bildung vorgesehen.

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Die Autorin:

Frauke Heistermann ist als Digitalisierungscoach tätig und gehört dem Gremium der Logistikweisen an. Sie ist zudem Mitglied im Vorstand der Bundesvereinigung Logistik (BVL) sowie im Rat für Technologie des Bundeslands Rheinland-Pfalz.
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  1. Wenig Luft für Digitalisierung • Blue Rocket

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