DPD nutzt Amazon Echo für Paketdienst-Assistent

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Foto: DPD

Als erster Paketdienstleister in Deutschland bietet DPD ab sofort eine eigene Anwendung für den cloudbasierten Sprachdienst Alexa auf Amazon Echo und Echo Dot: Alexa gibt dem Paketempfänger auf Zuruf nähere Informationen zu allen Paketen, die gerade unterwegs sind. Alexa nennt zum Beispiel den Zustelltag, auf die Stunde genau das Zeitfenster, in dem das jeweilige Paket geliefert wird. Zudem erhalten Kunden Auskunft darüber, wie viele Stationen der Zusteller noch von der Haustür entfernt ist. Die Suche nach dem nächstgelegenen Paketshop ist ebenfalls schon abrufbar.

„Intelligente Systeme zur Sprachsteuerung bieten eine extrem einfache Möglichkeit, den eigenen Alltag zu organisieren”, erläutert Michael Knaupe, Director Customer Experience & Communications. „Amazon Alexa ist für DPD daher eine hervorragende Gelegenheit, die Customer Experience beim Paketversand weiter zu steigern und die Position von DPD als digitaler Innovationsführer auszubauen.“

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„Alexa, frage DPD: Wo ist mein Paket?“

Nutzer von Alexa können die sprachgesteuerte Paketanwendung ab sofort kostenlos im Alexa Skills Store von Amazon aktivieren. Ein möglicher Sprachbefehl lautet: „Alexa, frage DPD: Wo ist mein Paket?“. Alexa antwortet dann zum Beispiel: „Dein Paket hat den Status ‚in Zustellung‘. Es kommt heute zwischen 16:26 und 17:26 Uhr“. Und innerhalb der letzten Stunde auf 30 Minuten genau. Zur Zuordnung der individuellen Pakete ist der DPD Skill verknüpft mit dem Paketnavigator, der Online-Plattform von DPD zur Steuerung von Paketen. Zur Nutzung der vollen Funktionalitäten der Anwendung muss der Nutzer im DPD Paket Navigator registriert und angemeldet sein. In einem ersten Schritt ist dafür die Anmeldung via Facebook notwendig, weitere Login-Möglichkeiten sollen zeitnah aufgeschaltet werden.

Zudem beantwortet Alexa etwa Fragen wie „Wo ist der nächste Paketshop?“, „Was kostet der Paketversand mit DPD?“ oder „Wie lange dauert es, ein Paket zu liefern?“. Die Features der DPD Skill sollen in Zukunft kontinuierlich ausgebaut werden. Angedacht sind zum Beispiel ein Abstell-Okay („sag DPD, dass mein Paket in der Garage abgestellt werden soll“) oder die Verschiebung des Zustelltags per Sprachbefehl.

Künstliche Intelligenz: Chatbots helfen beim Paketversand

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Ähnlich wie bei Alexa will DPD auch weitere Formen von künstlicher Intelligenz und Spracherkennung nutzen. So arbeitet DPD daran, Chatbots zur Abfrage von Paketinfos einzusetzen. Typische Anfragen wie etwa der Lieferzeitpunkt eines Pakets oder die Nutzung von Umverfügungsoptionen könnten zukünftig mit automatisierten Textnachrichten bearbeitet werden. Mögliche Optionen neben einem Chat auf der DPD Website sind etwa Verknüpfungen mit dem Facebook-Messenger oder die Integration von DPD Chatbots direkt auf den Webseiten von E-Commerce-Händlern. „Wir wollen für Kunden und Empfänger so bequem wie möglich ansprechbar sein“, erklärt Michael Knaupe. „Wir verfolgen in Bezug auf die Customer Experience eine Multi-Channel-Strategie und wollen auf möglichst allen Kanälen präsent sein, die im Alltag der Menschen von Bedeutung sind. Innovationen wie Chatbots können dabei in Zukunft eine bedeutende Rolle einnehmen, ohne bisherige Kontaktkanäle zu ersetzen.“

Digitale Paketsteuerung über alle Touchpoints hinweg

DPD bietet Kunden und Empfängern auf allen mobilen Devices vielfältige Möglichkeiten zur Steuerung und Nachverfolgung von Paketen. So steht etwa die DPD App für Android und iOS auf allen mobilen Devices zur Verfügung – bis hin zur Apple Watch. Proaktive Pushnachrichten informieren fortlaufend über den Paketstatus. Am Tag der Zustellung können die Empfänger im kartengestützten Live-Tracking exakt nachverfolgen, wie ihr Paket immer näher zur Haustür kommt. Dank einer auf die Stunde genauen Zustellprognose wissen die Empfänger genau, wann das Paket da ist. Anhand zahlreicher flexibler Optionen kann jedes Paket noch während der Zustellung umgeleitet werden. Die umfassend digitalisierte Paketsteuerung per DPD App wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der eco Internet Award, der Deutsche Preis für Onlinekommunikation oder der UX Design Award.

Mit immer neuen Features wie etwa einem digitalen Trinkgeld, einer Servicebewertung oder nun dem Retoure-Button arbeitet DPD daran, die digitale Innovationsführerschaft im Paketmarkt auszubauen. Auch im Customer Service nutzt DPD heute schon zahlreiche digitale Kanäle, die den Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten der Paketempfänger entsprechen – über die Kommunikation auf Facebook und Twitter bis hin zum Online-Chat mit dem Kundendienstmitarbeiter.

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Über Tim Meinken 198 Artikel

Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.
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