Eine alte Branche, die Logistik, verjüngt sich

Foto: Flickr / GlynLowe / CMA CGM Alexander von Humboldt / CC-BY 2.0

Seit Jahrtausenden lernen die Jungen von den Alten: Der Lehrling wird zum Gesellen, indem er vom Meister lernt – und gibt später selbst im Alter als Meister sein Wissen an Jüngere weiter. Erst in der jüngsten Zeit hat sich die Richtung des Wissenstransfers geändert: Immer mehr etablierte alte Logistik-Unternehmen versuchen, etwas vom Spirit der Startups und Gründer einzufangen. Einige verpassen sich sogar eine Frischzellenkur, etwa indem sie sich über Inkubatoren an disruptiven Geschäftsmodellen beteiligen – so lernt Alt von Jung. Immer mehr Unternehmen wollen den Startup-Spirit in den eigenen Reihen spüren. Denn es sind Ideen gefragt, wenn das Geschäftsmodell morgen noch existieren soll.

Die Logistik wartet gerne ab

Die Transport- und Logistikbranche ist traditionell abwartend gegenüber Neuem. Hält gerne an Altem fest, zaudert gar und sammelt nur zögerlich die guten Ideen auf, die buchstäblich zuhauf auf der Straße liegen. Doch langsam – und notgedrungen immer schneller – setzt ein Umdenken ein bei Speditionen und Hafenbetrieben, in der Luftfracht und auf der Schiene. Denn wer nicht in Neues investiert, wird über kurz oder lang abgehängt.

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Deutlich bestätigt dies eine Untersuchung der Boston Consulting Group unter weltweit 500 Unternehmen der Transport- und Logistikbranche. Die zentralen Erkenntnisse: Transporteure und Logistiker steigern ihre Marktanteile vor allem durch Akquisitionen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder – verfehlen dabei aber ihre Profitziele. Neue Geschäfte werden nicht adäquat und schnell genug in bestehende Organisationen und Prozesse integriert. So verschenken die Logistiker wertvolle Synergien und Einsparpotenziale.

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Chefredakteur der DVZ

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