Evertracker erneut in einem Plug-and-Play-Programm

Erst direkt im Silicon Valley, dann Stuttgart und jetzt München: Evertracker wurde von der Innovationsplattform Plug and Play Insurtech Munich ausgewählt. (Foto: Fotolia)
Erst direkt im Silicon Valley, dann Stuttgart und jetzt München: Evertracker wurde von der Innovationsplattform Plug and Play Insurtech Munich ausgewählt. (Foto: Fotolia)

Evertracker ist von der neuen Innovationsplattform Plug and Play Insurtech Munich aufgenommen worden. In den vergangenen drei Monaten gelang dem Hamburger Software-Start-up Evertracker bereits die Aufnahme in zwei weitere Accelerator-Programme: Als einziges deutsches Start-up hatte es das Unternehmen in das Supply-Chain- und Logistik-Programm von Plug and Play im Silicon Valley geschafft. Zudem wurde Evertracker von der Innovationsplattform „Startup Autobahn“ in Stuttgart aufgenommen. Daimler, Plug and Play und die Uni Stuttgart waren dort einst Gründungspartner. Mittlerweile haben sich weitere Konzerne angeschlossen, darunter mit Deutsche Post DHL auch ein Logistikunternehmen.

Insurtech Munich wurde von Plug and Play und Unternehmen aus der Versicherungsbranche gegründet, darunter Allianz, Munich Re oder Swiss Re. Die Plattform ist in Zusammenarbeit mit dem Insurtech Hub Munich entstanden, das Teil der Digital-Hub-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist.

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Evertracker und 15 weiter Start-ups lassen Hunderte hinter sich

Insgesamt 16 Start-ups nehmen zusammen mit Evertracker an der ersten Runde des Accelerators teil. Sie wurden aus Hunderten von Bewerbern ausgewählt. Fokus des Programms liegt auf jungen Unternehmen, die den Versicherungsbereich in der Zukunft maßgeblich verändern werden. Die 16 Start-ups werden das Programm am 26. Juni beenden.

Evertracker kann Supply Chains und Logistikprozesse nach eigenen Angaben transparent sowie vor allem auch vorausschauend steuerbar machen und automatisieren. Das Unternehmen hat dafür eine Plattform entwickelt. Zu den Kunden gehören dem Start-up zufolge bereits einige namhafte europäische Unternehmen, vor allem Automobilhersteller, Einzelhändler, Vertreter der Bauwirtschaft und Zulieferer.

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Evertracker sammelt entweder über eigene Sensoren Echtzeitdaten oder verarbeitet über offene Schnittstellen die Daten aus bestehenden Sensoren oder andere Datenpunkte seiner Kunden. So bildet das Unternehmen im ersten Schritt Prozessketten lückenlos ab. Auf Basis der Echtzeitdaten helfen im zweiten Schritt intelligente und selbstlernende Algorithmen Supply-Chain- und Logistik-Managern, bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu automatisieren und Schwachstellen und Schwierigkeiten zu erkennen, noch bevor sie entstehen. Das führt dem Unternehmen zufolge unter anderem zu mehr Berechenbarkeit, weniger Ausfällen und Diebstählen. So könnten Versicherungspolicen günstiger werden, weil weniger Schadensansprüche entstehen, heißt es weiter. (cs)

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Über Tim Meinken 270 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig. Hier können Sie Kontakt zu mir aufnehmen:

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