Evertracker nimmt an großem Accelerator-Programm teil

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Das Hamburger Softwareunternehmen Evertracker hat als eines von Europas vielversprechendsten Start-ups den Sprung ins Accelerator-Programm von Wexelerate geschafft. Das Innovations-Hub war kürzlich im Design Tower in der österreichischen Hauptstadt Wien an den Start gegangen.

„Wir haben mehr als 1.000 Bewerbungen von Start-ups aus der ganzen Welt erhalten“, sagt Hassen Kirmaci, CEO von Wexelerate. Große Unternehmen hätten Interesse daran gezeigt, mit Evertracker zusammenzuarbeiten, weswegen die Hamburger aus den Top 50 Start-ups ausgesucht wurde, am viermonatigen Accelerator-Programm teilzunehmen, das diesen Monat startet.

Auf 9.000 m2 im Wiener Design Tower wird Evertracker bald eng mit weltweit führenden Unternehmen, Inkubatoren, Venture Partnern, Investoren, Service- und Vertriebs-Partnern zusammenarbeiten, sowie mit internationalen Mentoren aus Unternehmen wie Google, Uber, Microsoft und Siemens.

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Evertracker will Abläufe transparenter machen

Das Hamburger Unternehmen um seine Gründer Marc Schmitt (CEO) und Peter Lindqvist will Logistikern und Industriefirmen zu mehr Transparenz verhelfen. Dafür hat das Softwareunternehmen eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die es mit einer Internet-der-Dinge-Plattform kombiniert. Evertracker verfolgt also keine Objekte, sondern lässt sie kommunizieren. Dies geschieht über GPS-Tracker, die Großbriefen, Paketen oder Fahrzeugen beigelegt oder an Assets wie Container oder Rollwagen angebracht werden. Evertracker kann Standortdaten sofort verarbeiten.

Letztlich geht es darum, Abläufe vorauszusehen, um so besser steuern zu können. „Wir haben intelligente Algorithmen entwickelt, um Touren in Echtzeit und vorrausschauend zu analysieren, über Warensendungen aktiv zu informieren und Sendungen und bewegliche Gegenstände jeder Art zu managen“, erläutert Schmitt. (cs)

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