Evertracker richtet sich im Silicon Valley ein

Marc Schmitt, CEO der Hamburger Softwarefirma Evertracker, hier bei einem seiner Besuche in der Plug-and-Play-Zentrale in Sunnyvale/Kalifornien im Rahmen eines Supply-Chain- und Logistikprogramms. (Foto: Jay Watson)
Marc Schmitt, CEO der Hamburger Softwarefirma Evertracker, hier bei einem seiner Besuche in der Plug-and-Play-Zentrale in Sunnyvale/Kalifornien im Rahmen eines Supply-Chain- und Logistikprogramms. (Foto: Jay Watson)

Die im Logistik- und Supply-Chain-Bereich derzeit besonders umtriebige Softwarefirma Evertracker will bei der Kundenanbahnung künftig vor allem auf den Accelerator Plug and Play setzen, wie die DVZ vom Chef des Hamburger Start-ups, Marc Schmitt, erfuhr. In der Plug-and-Play-Zentrale im Silicon Valley will Evertracker deshalb einen Büroplatz anmieten.

Über den Accelerator sei es wesentlich einfacher, an die richtigen Ansprechpartner der Unternehmen zu kommen, begründet Schmitt. Zudem werde dort offen über Probleme gesprochen. Das sei bei potenziellen Kunden sonst weniger üblich. Viele Gespräche in Managerrunden endeten oft damit, dass alle Prozesse angeblich perfekt laufen. Der offene Umgang beim Accelerator dagegen macht gemeinsame Projekte laut Schmitt „außerordentlich erfolgreich“.

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Evertracker: Erstes deutsches Logistik-Start-up im Valley

Evertracker durfte in den vergangenen drei Monaten als einziges deutsches Start-up am Supply-Chain- und Logistikprogramm von Plug and Play teilnehmen, in das Konzerne wie Maersk, Deutsche Post DHL, Lufthansa Cargo oder Fedex eingebunden sind.

Evertracker kann Supply Chains und Logistikprozesse nach eigenen Angaben transparent sowie vor allem auch vorausschauend steuerbar machen und automatisieren. Das Unternehmen hat dafür eine Plattform entwickelt. Zu den Kunden gehören dem Start-up zufolge bereits einige namhafte europäische Unternehmen, vor allem Automobilhersteller, Einzelhändler, Vertreter der Bauwirtschaft und Zulieferer.

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Evertracker sammelt entweder über eigene Sensoren Echtzeitdaten oder verarbeitet über offene Schnittstellen die Daten aus bestehenden Sensoren oder andere Datenpunkte seiner Kunden. So bildet das Unternehmen im ersten Schritt Prozessketten lückenlos ab. Auf Basis der Echtzeitdaten helfen im zweiten Schritt intelligente und selbstlernende Algorithmen Supply-Chain- und Logistik-Managern, bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu automatisieren und Schwachstellen und Schwierigkeiten zu erkennen, noch bevor sie entstehen. Das führt dem Unternehmen zufolge unter anderem zu mehr Berechenbarkeit und weniger Ausfällen.

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Über Tim Meinken 308 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig. Hier können Sie mir folgen:

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