Evertracker zieht in Accelerator von Plug and Play ein

Evertracker-CEO Marc Schmitt am Sitz der Softwarefirma in Hamburg. In den kommenden drei Monaten wird er ein paar Mal zu Gast im Plug and Play Tech Center im Silicon Valley sein. (Foto: Patrick Lux)
Evertracker-CEO Marc Schmitt am Sitz der Softwarefirma in Hamburg. In den kommenden drei Monaten wird er ein paar Mal zu Gast im Plug and Play Tech Center im Silicon Valley sein. (Foto: Patrick Lux)

Das Hamburger Software-Start-up Evertracker ist als einziges deutsches Unternehmen in das Supply-Chain- und Logistik-Programm von Plug and Play im Silicon Valley aufgenommen worden, heißt es in einer Mitteilung, die der DVZ vorab vorliegt. Plug and Play gilt als einer der größten sogenannten Accelerator. Das Unternehmen mit Sitz im Silicon Valley vermittelt zwischen Gründern sowie etablierten Konzernen und investiert zum Teil selbst in die Start-ups.

Evertracker wurde aus 500 Start-ups weltweit ausgewählt; 22 kamen aus Deutschland. Das Besondere: Über die Teilnahme entscheidet nicht nur das Accelerator-Team, sondern vor allem Konzernpartner wie Ericsson, Deutsche Post DHL, Lufthansa Cargo, BASF, PepsiCo und Exxon Mobil. Die Stärke von Evertracker besteht den Entscheidern zufolge darin, dass Industriekunden die volle Kontrolle über ihre Supply Chain und ihre Logistikprozesse erhalten können. Diese würden seit Jahren an externe Dienstleister ausgelagert. Das Programm könnte dem Team um CEO und Mitgründer Marc Schmitt nun dabei helfen, ihre Lösung im Markt zu etablieren.

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Transparente Logistikprozesse durch Evertracker

Evertracker kann Supply Chains und Logistikprozesse nach eigenen Angaben transparent sowie vor allem auch vorausschauend steuerbar machen und automatisieren (zum Video-Pitch). Das Unternehmen hat dafür eine Plattform entwickelt. Zu den Kunden gehören dem Start-up zufolge bereits einige namhafte europäische Unternehmen, vor allem Automobilhersteller, Einzelhändler, Vertreter der Bauwirtschaft und Zulieferer.

Evertracker sammelt entweder über eigene Sensoren Echtzeitdaten oder verarbeitet über offene Schnittstellen die Daten aus bestehenden Sensoren oder andere Datenpunkte seiner Kunden. So bildet das Unternehmen im ersten Schritt Prozessketten lückenlos ab. Auf Basis der Echtzeitdaten helfen im zweiten Schritt intelligente und selbstlernende Algorithmen Supply-Chain- und Logistik-Managern, bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu automatisieren und Schwachstellen und Schwierigkeiten zu erkennen, noch bevor sie entstehen. (cs)

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