Freighthub eröffnet Niederlassung in Hamburg

maritim, Hafen, seefracht, maritime Wirtschaft

Insgesamt beschäftigt das vor einem Jahr gegründete Unternehmen 30 Mitarbeiter. Allein am Hauptsitz in Berlin sollen es bis zu 80 werden. Gesucht werden vor allem Software-Entwickler, aber auch Logistikfachkräfte. Konkret führt Freighthub Gespräche mit Kandidaten für die Position eines Director Global Procurement für den Rateneinkauf im Seefrachtbereich.

Freighthub ist hauptsächlich für die maritime Wirtschaft

Die Seefracht ist bei Freighthub klar der wichtigste Verkehrsträger. 60 Prozent des Aufkommens entfallen laut Heilemann auf FCL-Sendungen, weitere 20 Prozent auf LCL-Verschiffungen. Die Luftfracht kommt auf 12 Prozent, 5 Prozent werden über die Schiene zwischen Asien und Europa transportiert. Der Rest entfällt auf Sea-Air-Verkehre.Wie viel Volumen Freighthub im ersten Jahr des Bestehens bewegt hat, wollte Heilemann auf DVZ-Nachfrage nicht sagen. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge aber 250 Kunden gewonnen und wächst monatlich um 50 Prozent. Und für 2017 werde angestrebt, „eine niedrige fünfstellige Anzahl an Containern“ zu verschiffen.

Anzeige

Freighthub bietet bisher die Tradelane Asien in Richtung Europa. Noch im zweiten Quartal sollen auch Exporte aus Europa nach Asien ins Angebot aufgenommen werden. „Und in einem nächsten Schritt werden wir uns dann der Transatlantik- Tradelane zuwenden“, sagt Heilemann. Grundsätzlich gelte aber: „Wir möchten schnell wachsen, allerdings mit nachhaltigen Prozessen und hoher Kundenzufriedenheit.  Die Tradelane Asien-Europa werde daher perfektioniert, um sie als Blaupause für andere Tradelanes nutzen zu können. Daher wird auch viel Zeit darauf verwendet, die richtigen Partner auszuwählen, die dabei helfen, die Abwicklung hinter der Plattform möglichst digital zu gestalten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen