Hafen Rotterdam und IBM setzen auf das Internet der Dinge

Blick in die Zukunft des Rotterdamer Hafens? Foto: Hafen Rotterdam/Freek van Arkel
Blick in die Zukunft des Rotterdamer Hafens? Foto: Hafen Rotterdam/Freek van Arkel

Der Hafen Rotterdam und IBM wollen mittels Internet-der-Dinge-Technologie dafür sorgen, dass die operativen Abläufe in Europas größten Seeumschlagplatz verbessert werden. Dafür werden auf einer Länge von 42 km Sensoren in Kaimauern, an Ankerplätzen und auf Straßen angebracht, über die künftig Echtzeitdaten aus dem Wasser, zum Wetter und zur Kommunikation übermittelt werden sollen. Diese werden dann in einem Dashboard zusammengeführt und den Nutzern zur Verfügung gestellt. Langfristig sollen dann auch digital vernetzte und möglicherweise autonom fahrende Schiffe effizient abgefertigt werden können.

Bisher habe der Hafen auf klassische Kommunikation per Radar und Funk zwischen Kapitänen, Lotsen, Terminalbetreibern und Schleppunternehmen vertrauen müssen. Auf Basis der neuen Daten sollen später die besten Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Schiffe ermittelt werden können. Dadurch solle bis zu einer Stunde Liegezeit je Schiff eingespart werden.

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