In Afrika startet die erste 2-Tonnen-Transportdrohne

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Flyox (Foto: CC: Jvilata / Wikipedia)

Die 11,5 m lange Transportdrohne Flyox I wurde zwar in Spanien von Singular Aircraft entwickelt, soll aber nun in zwei afrikanischen Ländern zum Einsatz kommen. Das unbemannte Frachtflugzeug hat dabei eine Zuladungsmöglichkeit von 2 t und unterscheidet sich so drastisch von den Paketdrohen die Versandhändler wie Amazon oder DPD für Innenstädte und ländliche Gebiete testen.

4 Einsatzmöglichkeiten der Transportdrohne

Neben dem Transport von bis zu 2 t Luftfracht, bietet das UAV (Unmanned aerial vehicle) drei weiter Konfigurationen. Mit einem Extratank ausgestattet, kann die Flyox I über 60 Stunden in der Luft bleiben und soll somit Rettungsmissionen durchführen können. Der Flugbetrieb der Drohne kann problemlos bei Tag und Nacht stattfinden und die Reichweite beträgt in dieser Ausstattung rund 8300 km.

Als unbemanntes Wasserflugzeug ist nicht nur das Landen auf Wasser, sondern auch der Einsatz als Löschflugzeug möglich. Bis zu 2000 l Wasser können mit einem Anflug aufgenommen und über einem Waldbrand abgeworfen werden. Eine ähnliche Anwendung findet sich in der Landwirtschaft. Hier können Dünger und Pestizide ausgebracht werden. Das UAV könnte hier als zentraler Dienst für mehrere Anbauflächen dienen.

In Kenia und Ruanda startet die Flyox I

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In Afrika, genauer in Kenia und Ruanda, wurde jetzt die kommerzielle Nutzung von Drohnen erlaubt. Mehrere Firmen beginnen daher direkt mit der Planung ihrer Geschäftsmodelle. Darunter ist auch Astral Aviation. Das kenianische Logistikunternehmen plant einen Drohnenflughafen auf dem Kapese Airstrip in Lokichar. Von dort aus soll die Flyox I von Singular Aircraft starten und die Ladungen an ihren Bestimmungsort transportieren. Bereits im Februar 2018 soll der Flughafen fertig sein und die Transportdrohnen starten.

Besonders für die Versorgung von abgelegenen Öl- und Gasfeldern sehen die Unternehmer eine Transportdrohne für geeignet. Mit der Zuladelast von rund 2 t können Maschinen, Materialien und Verpflegung problemlos befördert werden. Ein zentrales Hub dient dabei als Knotenpunkt.

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Über Tim Meinken 173 Artikel

Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.
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