Künstliche Intelligenz: Nvidia fördert Start-up Evertracker

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Das Hamburger Softwareunternehmen Evertracker ist in das Inkubator-Programm des kalifornischen Konzerns Nvidia aufgenommen worden. Das Unternehmen mit Sitz im Silicon Valley entwickelt Grafikchips speziell für Anforderungen der Künstlichen Intelligenz. Das virtuelle Programm namens Inception unterstützt Start-ups mit Prozessortechnik sowie Expertise hinsichtlich des Deep Learning, eines Teilbereiches des maschinellen Lernens.

„Grafikprozessoren werden heute als Gehirne von Computern, Robotern und selbstfahrenden Autos eingesetzt, die so in der Lage sind, Dinge wahrzunehmen und zu verstehen“, heißt es in einer Mitteilung von Evertracker, die der DVZ vorab vorliegt. Als Inception-Mitglied werde das 2014 gegründete Unternehmen jetzt Zugriff erhalten auf ein riesiges Netzwerk von Experten und Vordenkern, Schulungen sowie Hardwarezuschüsse und Marketingunterstützung. „Die Aufnahme in das Programm gibt uns die Möglichkeit, weiter zu wachsen und unsere Technik fortzuentwickeln“, sagt Marc Schmitt, Geschäftsführer von Evertracker.

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Evertracker kominiert Logistk, IoT und KI

Das Hamburger Unternehmen hat eine Künstliche Intelligenz speziell für den Logistikmarkt entwickelt und kombiniert diese mit Technik rund um das Internet der Dinge. Die Plattform nutzt Echtzeitinformationen, um Bewegungs- und Prozessmuster zu lernen. So lassen sich nach Angaben von Evertracker Wirkungsverluste in Logistiknetzen und Lieferketten erkennen und vorrausschauend analysieren. Damit könne auch in Echtzeit auf Abweichungen von optimalen Prozessschritten reagiert werden.

Zu den Kunden von Evertracker gehören bisher Post-, Paket- und Logistikdienstleister, Automobilhersteller sowie E-Commerce-Plattformen. Die Einsatzgebiete sind unterschiedlich: Dem Unternehmen zufolge ermöglicht die Technik es, Ladungsträger vorausschauend zu managen, Diebstähle von Warensendungen zu verringern sowie die Prozesse auf der letzten Meile zu verbessern. Darüber hinaus standardisiere die Plattform Warenströme und kontrolliere kontinuierlich komplexe Supply Chains der herstellenden Industrie, heißt es weiter.

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Um die permanente Datenanalyse zu gewährleisten, können Anwender auf Evertrackers GPS-Sensoren zurückgreifen, bestehende oder andere Sensoren an die Plattform anbinden. Das Start-up verspricht lückenlose Transparenz und volle Berechenbarkeit von Prozessketten. (cs)

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Über Tim Meinken 303 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig. Hier können Sie mir folgen:

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