Mit Amazon geht es möglicherweise bergab

Amazon hat jetzt ein unterirdisches Transportsystem patentiert. Dem Versandhändler scheinen Straßen und der Luftraum einfach nicht zu reichen. Man könnte also sagen, mit Amazon geht es bergab.

Grafik: Amazon

Vakuum, Schiene oder Förderband

Das Transportsystem sieht mehrere mögliche Beförderungsmöglichkeiten vor. Ein Modell wäre eine Vakkumröhre, ähnlich der bekannten Rohrpost oder dem Hyperloop. Flexiblere Ideen sind Förderbänder und Schienen – die den Untergrund einer Stadt zum gigantischen Logistiklager machen sollen.

Anzeige

Die Verbindungen sollen zwischen großen Umschlagsplätzen – Flughäfen, Häfen oder Logistiklagern – Verteilerzentren oder sogar einzelnen Bewohnern verlaufen.

Pop-Up-Stadt oder Marskolonie

Anzeige

Utopisch? Das findet auch Amzon selbst, denn nach dem Antrag beim Patentamt sind keinerlei Pläne für einen Test oder eine Umsetzung des Onlinriesen bekannt. Allerdings ist Amazon nicht für Kurzsichtigkeit bekannt. Der gesellschaftliche Wandelt lässt eine Neuerung in greifbare Nähe rücken – auf dem Reizbrett geplante Städte. Sei es eine Pop-Up-Stadt für Arbeiter in abgelegenen gebieten, so wie es einige Bergbaukonzerne in Alaska oder Australien bereits nutzen, oder eine Marskolonie a´la Elon Musk. Zudem sind, dank der heutigen Vernetzung, auch Städte in abgeschiedenen Gebieten möglich, da die Versorgung und Kommunikation problemlos organisiert werden kann.  In allen solcher Stadt liese sich in der Erschließungsphase ein solches unterirdisches Transportsystem relativ kostengünstig ergänzen, quasi als Gemeinschaftssystem mit Versorgungs- und Abwasserleitungen. In diesem Fall würde der Patenteigentümer sich sicherlich freuen.

 

Anzeige
Über Tim Meinken 148 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen