Nach Containerschiff-Havarie wird über Tracking-Pflicht gesprochen

In stürmischer See hat die "MSC Zoe" rund 270 Container in der Nordsee verloren. (Foto: Havariekommando) In stürmischer See hat die "MSC Zoe" rund 270 Container in der Nordsee verloren. (Foto: Havariekommando)
In stürmischer See hat die "MSC Zoe" rund 270 Container in der Nordsee verloren. (Foto: Havariekommando)

Aus der Havarie des Containerschiffes „MSC Zoe“ müssen nach Auffassung von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies Konsequenzen gezogen werden. Der SPD-Politiker hält es für denkbar, Container zum Beispiel mit Sendern auszustatten, um sie notfalls besser orten zu können.

In einem Interview mit Radio FFN sagte Lies, man müsse sich sehr gut überlegen, ob es nicht mindestens für die Gefahrgut-Container andere Möglichkeiten für ein möglichst schnelles Auffinden im Havariefall gebe. „Da müssen wir dringend ran“, sagte der Minister dem Sender. Zu klären sei auch, ob Gefahrgut-Container möglicherweise nicht mehr am Rand oder oben auf dem Schiff gelagert werden sollten.

Anzeige

Das Containerschiff „MSC Zoe“ hatte in der Nacht auf Mittwoch auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven rund 270 Container in stürmischer See verloren. An friesischen Stränden tauchte am Donnerstag immer mehr Treibgut auf, darunter auch Gefahrenstoffe. (dpa/ben)

Über die DVZ Redaktion 299 Artikel
Internationale Fachzeitung für Logistik und Transport, Verkehrspolitik und -wirtschaft, Spedition, Lagerei, Umschlag, Industrie und Handel.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*