PortLiner setzt auf Wasserstoff

PortLiner elektrische Schiffe. (obs/H2 Industries SE/Omega Architects)

PortLiner will Binnenschiffe mit sogenannter LOHC-Technologie bauen. Das von H2-Industries entwickelte System speichert Wasserstoff. Mittels von Brennstoffzellen wird dieser in Strom umgewandelt und der Elektromotor betrieben. Die Unternehmen haben ihre Zusammenarbeit auf der Schifffahrtsmesse SMM in Hamburg bekannt gegeben.

LOHC steht für „Liquid Organic Hydrogen Carrier“, ein ölartiges Gemisch das Wasserstoff chemisch speichert. Die Speicherkapazität und Energiedichte von LOHC ist deutlich höher als herkömmliche Batterien. Binnenschiffe können wochenlang unterwegs sein, bevor nachzutanken.

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Ein LOHC-Speicher in Größe eines 4×20-Fuß-Containers kann rund zwanzigmal mehr Energie speichern, als eine Batterie in vergleichbarer Größe.

Das Potential der Elektrifizierung durch LOHC-Technologie ist groß. Rund 195.000 könnten umgerüstet werden. PortLiner will zudem eine eigene Tankinfrastruktur für die neue Technologie zur Verfügung stellen. Da auch in diesem Fall die LOHC-Technologie mit herkömmlicher Tankstellentechnik kompatibel ist, kann diese ebenfalls einfach umgerüstet werden.

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Bereits Anfang des Jahres hatte PortLiner ein Projekt im Bereich Elektrifizierung bekannt gegeben. Bei der Öko-Barge setzte man noch vier herkömmliche Batterie-Container (E-powerbox). Die geschätzte Fahrzeit beträgt 18 Stunden.

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Über Carla Westerheide 3 Artikel
Fachredakteurin bei der DVZ

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