Projekt „Productive 4.0“ in Dresden gestartet

Infineon, Dresden
(Foto: Infineon)

„Vernetzung in Echtzeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird die Flexibilität in Entwicklung und Produktion dramatisch erhöhen und so die Zeiten bis zur Marktreife verkürzen“, sagte Infineons Vorstandschef Reinhard Ploss und fügte hinzu: „Mikroelektronik ist ein zentraler Treiber für die weitere Digitalisierung der Fertigungsindustrie sowie eines verbesserten, integrierten Supply Chain Managements.“

Productive 4.0 fördert digitale Vernetzung

Ziel sei die Schaffung einer Anwenderplattform über Wertschöpfungsketten und Branchen hinweg, die besonders die digitale Vernetzung von produzierenden Unternehmen, Produktionsmaschinen und Produkten fördert. Die Partner untersuchen dabei Methoden, Konzepte und Technologien für die serviceorientierte Architektur sowie für Komponenten und Infrastruktur des Internets der Dinge. Weitere Aspekte sind Standardisierung und Prozessvirtualisierung, also die Simulation von Fertigungsprozessen zum Optimieren realer Abläufe.

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Das Projekt läuft bis zum 30. April 2020. Es ist Teil von Ecsel, dem europäischen Förderprogramm für Mikroelektronik. Es soll die Kompetenz für Mikroelektronik im Hinblick auf eine breite Digitalisierung stärken. Das Projekt hat ein Volumen von 106 Mio EUR. Die EU und die beteiligten Mitgliedsstaaten fördern das Vorhaben im Rahmen von Ecsel mit rund 51 Mio. EUR. Der Freistaat Sachsen und das BMBF werden sich gemeinsam mit 9,6 Mio. EUR beteiligen. (cs)

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