Roboter-Terminals bringen es noch nicht

Das Containerterminal Altenwerder in Hamburg ist mit seinen AGVs in Teilen schon automatisiert und gilt in der Branche als vorbildlich. (Foto: HHLA)
Das Containerterminal Altenwerder in Hamburg ist mit seinen AGVs in Teilen schon automatisiert und gilt in der Branche als vorbildlich. (Foto: HHLA)

Die Automatisierung im Hafenumschlag gewinnt an Bedeutung – mit global etwa 40 zumindest schon in Teilen automatisierten Anlagen in Betrieb. Während die operativen Kosten sinken, können die Roboter-Terminals bei der Produktivität mit herkömmlichen Anlangen, auf denen erfahrenes Personal arbeitet, indes noch nicht mithalten. Die Folge ist, dass sie auch bei der Gesamtkapitalrendite (Return on Invested Capital) nicht an die Industrienorm heranreichen, zeigt eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Die Experten haben dafür 40 Branchen-Insider befragt.

Allerdings ist dies eine Momentaufnahme und es ist der Analyse zufolge zu erwarten, dass die Vorteile noch zunehmen. McKinsey spricht davon, dass die Automatisierung die operativen Kosten um 25 bis 55 Prozent drücken könnte und die Produktivität wahrscheinlich mittelfristig um 10 bis 35 Prozent zunimmt. Und langfristig werde daraus ein echter Paradigmenwechsel entstehen, in dem Sinne, dass die Terminalbetreiber sich von Asset-Betreibern zu „Service-Orchestrierern“ entwickeln. (sr)

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