Start-up-Investitionen haben sich 2016 verdoppelt

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(Bild: Fotolia; Grafik: DVZ)
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Verglichen mit der Situation vor vier, fünf Jahren können Start-ups in der Logistik heute aus den Vollen schöpfen. Die Summe, die Investoren in junge Unternehmen in der Branche investieren, hat sich vervielfacht. Die Experten von CB Insights gehen davon aus, dass 2016 rund um den Globus rund 5,3 Mrd. USD in die Newcomer gesteckt worden sind, gut doppelt so viel wie 2015.

Die Bedingungen in Deutschland sind dabei nicht die schlechtesten. Mit Berlin gibt es eine lebhafte Start-up-Metropole, der Bund unterstützt den Übergang zu einer digitalisierten Logistik mit der Hub-Initiative oder auch dem am 29. März stattfindenden Start-up-Pitch des Bundesverkehrsministeriums, und Experten wie Gründer berichten darüber, dass es kein großes Problem sei, gerade in der frühen Phase Venture Capital zu erhalten.

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Aber es gibt auch noch Schatten. So berichtet die Unternehmensberatung Ernst & Young in ihrem Start-up-Barometer, dass es branchenübergreifend 2016 weniger große Finanzierungen mit einem Volumen von 100 Mio. EUR und mehr gegeben habe. In diese Kerbe schlägt auch Fabian Heilemann, Managing Partner von EarlyBird Ventures und Mitgründer von Freighthub. Er moniert, dass aus Deutschland heraus im Grunde nur die frühen Phasen finanziert werden könnten, während bei den großen Paketen amerikanische und chinesische Investoren bestimmend seien.

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