Telekom investiert in Internet of Things Startup Roambee

Die Großkundensparte der Deutschen Telekom (T-Systems) und das im Silicon Valley ansässige Internet of Things (IoT)-Unternehmen Roambee bieten gemeinsam eine Echtzeitlösung an, um Warensendungen nachzuverfolgen und den Zustand von Gütern und Industrie-Anlagen zu überwachen. Der Service ist global verfügbar. Roambee bringt seine Cloud-basierte SaaS-Anwendung (Software-as-a-Service) für Echtzeitberichte und vorausschauende Analysen in die Partnerschaft ein – ebenso wie die Hardware, sogenannte „Bees“ (deutsch: Bienen), in Form von tragbaren, funkbasierten Sensorgeräten. T-Systems stellt die Lösung seinen Kunden über die eigene skalierbare Cloud-Plattform aus hochsicheren Rechenzentren streng nach deutschen Datenschutzvorgaben bereit.

Darüber hinaus investiert Deutsche Telekom Strategic Investments, eine Beteiligungsgesellschaft der Telekom, in Roambee und tätigte kürzlich eine Serie-B-Finanzierungsrunde mit einer Investition von 3,1 Mio. US-Dollar.

Roambee und die Bienen

Die „Bienen“ von Roambee. Sie erleichtert es Unternehmen, das Risikomanagement zu verbessern, zeitgleich die Effizienz zu steigern sowie Daten in messbare Werte umzuwandeln. Kunden erhalten festgelegte „Ereignis“-Alarme und -Berichte in Echtzeit, Auswertungen und verwertbare Datenanalysen in Einklang mit höchsten Datensicherheitsstandards.

„Roambees Lösung ist schnell implementierbar und skalierbar. Gerade deshalb ergänzt sie unser IoT-Partner-Ökosystem perfekt. Zusammen mit der globalen Cloud-Infrastruktur von T-Systems und unserem Know-how im Bereich Systemintegration bieten wir Unternehmen weltweit ein Rund-um-sorglos-Paket für IoT und Smart Logistics an“, erklärt Anette Bronder, Geschäftsführerin Digital Division von T-Systems.

Die Lösung von Roambee enthält kompakte, tragbare und funkbasierte Sensorgeräte sowie eine Cloud-basierte Software-Plattform. Die „Bees“ und die Software erfassen große Datenmengen aus ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning), Sensordaten und externen Datenströmen. Sie dienen vorausschauenden Analysen auf Basis von maschinellem Lernen, um die Betriebseffizienz zu erhöhen, die Kundenbindung zu stärken, Risiken einzudämmen und eine messbare Rendite (ROI) zu erreichen. Die Lösung eignet sich für zahlreiche Branchen. Beim Transport empfindlicher Pharma-Erzeugnisse etwa gibt Roambee jederzeit Auskunft zum Standort, der Temperatur und dem Zustand der Ware. Als Zusatzoption können Unternehmen Echtzeitalarme einstellen, falls bestimme Daten vom Normwert abweichen. Auch Gegenmaßnahmen, wie die Temperatur zu senken oder zu erhöhen, lassen sich automatisiert einleiten.

„Mit über 100 Kunden weltweit gewinnt Roambee jetzt an Dynamik. Wir wachsen deutlich auf dem IoT-Markt. Mit T-Systems als strategischem Partner werden wir in der Lage sein, den Leistungsumfang für unsere aktuellen Kunden weltweit zu vergrößern und gemeinsam neue Kunden zu gewinnen. Wir müssen uns jetzt nicht mehr um den Aufbau einer eigenen globalen Service-Infrastruktur kümmern. Und die brauchen wir, um die Qualität und den Umfang unserer Services für unsere Kunden beizubehalten“, erklärt Roambee-CEO und -Gründer Sanjay Sharma.

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Über Tim Meinken 169 Artikel

Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.
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