Uber mischt mit bei KEP & Lieferdiensten

Uber Rush
Foto: Uber

In den USA ist der Fahrtdienstvermittler Uber zunehmend auch als KEP-Dienstleister aktiv. Bei der Bitkom-Session „Von A nach B – wie die Digitalisierung die Lieferkette revolutioniert“ auf der transport logistic berichtete Roland Werner, dass der „Uber Rush“ genannte Kurierservice aktuell New York, Chicago und San Francisco verfügbar sei. Werner, früherer Staatssekretär im sächsischen Verkehrsministerium, arbeitet seit Juli 2016 bei Uber Germany und verantwortet dort den Bereich Government A.airs & Policy in der DACH-Region. US-amerikanische Kunden können ihre Bestellungen auf ECommerce-Plattformen wie Shopify, Clover oder Bigcommerce abgeben.

Echtzeittracking im Uber-Stil

„Das ermöglicht es Einzelhändlern, Waren ohne eigenen Versandhandel auszuliefern“, sagte Werner. Kunden könnten die Lieferung in Echtzeit tracken, also deren Status jederzeit via App prüfen. Weltweit in 60 Großstädten sei darüber hinaus bereits der Lieferdienst „Uber Eats“ verfügbar, im deutschsprachigen Raum derzeit bisher nur in Wien. Per App können Gerichte ausgewählter lokaler Restaurants nach Hause bestellt werden. Zum Abschluss der Messeveranstaltung des Branchenverbands Bitkom berichtete Roland Werner über erste Erfolge der Uber-Tochter Otto bei der Auslieferung von Waren mit selbstfahrenden LKW. In den USA habe ein solcher im Oktober 2016 55.000 Bierdosen ausgeliefert. (bek)

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