Uber vermittelt jetzt auch Frachtaufträge

Uber versucht, sein Geschäftsmodell auf die Logistik-Branche auszuweiten. In den USA können über eine neue App Frachtaufträge an Lastwagenfahrer vermittelt werden. Dort ist zu sehen, zwischen welchen Städten welche Güter transportiert werden müssen – und was ein Fahrer dabei verdienen wird, wie Uber in einem Blogeintrag erklärte. Der Fahrdienst-Vermittler hatte den Vorstoß ins Frachtgeschäft bereits seit einiger Zeit in Aussicht gestellt und den neuen Service zunächst monatelang in kleinem Rahmen getestet. Mit mehr als drei Millionen Lastwagen-Fahrern in den USA, von denen viele unabhängig sind, ist es ein großer Markt. Uber will bei ihnen unter anderem mit schnellerer Bezahlung für die Aufträge punkten.

Uber Freight entfernt sich von den Wurzeln im Personenverkehr

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Im Fokus stehen zum Start ausschließlich Komplettladungen (FTL) inklusive Kühltransporte. Die Fracht hat derzeit nach Unternehmensangaben ihren Ursprung insbesondere im US-Bundesstaat Texas. Bisher bietet Uber ausschließlich Online-Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung und gilt in vielen Ländern als harte Konkurrenz der Taxiunternehmen. Über die Dienste Uber X und Uber Black werden Fahrgäste an Mietwagen mit Fahrer vermittelt, das besonders umstrittene Uber Pop vermittelt sie an private Fahrer mit eigenem Auto.

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Chefredakteur der DVZ

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