Umweltministerium fördert Schwerlastfahrräder

Fahrrad, Fahrradlogistik, Lastenrad, Transportfahrrad, GLS
Foto: GLS

Das Bundesumweltministerium will im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative Schwerlastfahrräder mit 30 Prozent der Anschaffungskosten in eine Förderrrichtlinie aufnehmen. Das geht aus einem Bericht des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor. Die Höhe der Förderung ist auf 2.500 EUR je Lastenfahrrad begrenzt. Die Ressortabstimmung ist dem Vernehmen nach abgeschlossen. Nun soll der Umweltausschuss des Bundestages an diesem Mittwoch zustimmen. Am 1. März soll die Förderrichtlinie in Kraft treten.

Die Förderung ist Teil des Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2021. Ziel ist es, die Probleme mit den Stickoxidbelastungen in 90 Städten zu lösen. An diesem Donnerstag wird das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über Fahrverbote entscheiden. Politik und Wirtschaft sind sich einig, dass Einfahrverbote für Dieselfahrzeuge verhindert werden müssen. (sl)

Anzeige

Anzeige
Über die DVZ Redaktion 259 Artikel
Internationale Fachzeitung für Logistik und Transport, Verkehrspolitik und -wirtschaft, Spedition, Lagerei, Umschlag, Industrie und Handel.

1 Kommentar

  1. Das Projekt hab ich mir gestern angeschaut. Bei den Modellen mit Fahrerkabine und E-Hilfsmotor, wie bei UPS. Definitiv ein sinnvolles Instrument um Arbeitsplätze zu schaffen und die Luftverschmutzung aufzuhalten.
    Ob es aber auch zur gewünschten Verkehrsentlastung in den Städten führt ohne, dass die Kommunen Verkehrswege dafür bereitstellen, halte ich für fraglich.
    Wenn Sie die gleichen Wege haben, wie der Rest des Verkehrs, stehen die Fahrzeuge im selben Stau. Fahrradwege müssten auf die breite der Transportbehälter umgebaut werden, aber auch hier gibt es ja bereits für den normalen Fahrradverkehr schon Engpässe, gerade in unseren Großstädten.
    Man sollte nicht vergessen, dass man ungleich mehr Fahrräder braucht um die selbe Menge Pakete & Briefe zu liefern und es ist natürlich ein Knochenjob, wenn man 9 Std. pro Tag Rad fährt und noch Treppenlaufen muss.
    Ist zwar gesund aber gerade für Berufseinsteiger, eine harte Trainingszeit.
    Die Idee, die Dortmund vorgestellt hat mit den Zentralhub in der Stadtmitte für alle Dienstleister gleichzeitig ist auch ein gute Idee, wenn die Kommune an sich die Zustellungen in Ihrem Gebiet selbst organisiert, hier wäre nur die Schnittstelle zur Sendungsverfolgungssystemen der einzelnen Dienstleistern die Hürde, die aber mit geschickten Scannern und guter EDV leicht lösen lässt. Das würde die Menge der Zusteller natürlich optimal Auslasten.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*