UPS Chatbot ebnet den Weg zum KI-Einsatz

Foto: UPS

Noch ist der Chatbot auf Englisch, den Facebook Messenger, Skype und Amazon begrenzt, dafür unterscheidet er sich stark von den bisherigen Integrationen auf der UPS Internetseite oder App. So erhalten Nutzer bei einer Eingabe von beispielsweise „Versandkosten“ eine sprachliche Antwort. Besitzer von Amazons virtueller Assistentin Alexa können somit auch direkte Unterhaltungen mit dem UPS-Chatbot führen.

Der Schritt ist, angesichts der wachsenden Bedeutung und Nutzung von Chatbots, nicht überraschend, aber auch nur Teil der Strategie. Stuart Marcus, Vizepräsident der Kunden-Technologie-Marketing-Abteilung bei UPS, sagte „Wir sehen Chatbots in den kommenden Jahren als wichtigen Kommunikationskanal für unsere Kunden und wir bereiten den Einsatz von künstlicher Intelligenz vor“.

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UPS investiert für die Entwicklung von technischen Lösungen jährlich rund 1 Mrd. EUR, aus diesem Budget wurde auch der Chatbot programmiert. Die kommenden Erweiterungen sehen eine Integration in die Plattform My Choice von UPS vor. Damit können Anfragen wie die Ankunftszeit von Sendungen vom Chatbot beantwortet werden. Auch die sprachassistenten auf der Unternehmensseite sollen von der Entwicklung profitieren. Mit der Integration soll der Nutzer von My Choice über den Chtabot informiert werden, bevor die Sendung zugestellt wird. Ist der Empfänger gerade unterwegs, kann er direkt antworten ob sein Paket bei einem Nachbarn oder am Arbeitsplatz zugestellt werden soll.

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Über Tim Meinken 158 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.

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