UPS testet Privatzustellung per Drohne

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Foto: UPS

In den USA hat der Integrator UPS einen Drohnentest vom Dach eines Zustellfahrzeugs durchgeführt. Hierfür arbeitete das Unternehmen mit  einem Hersteller fahrzeugbasierter Drohnen, der Workhorse Group, zusammen. Workhorse hat die diesen Montag im Test eingesetzte Drohne sowie das Elektro-Zustellfahrzeug hergestellt. Ziel des Versuchs sei es mögliche Effizienzen von Drohnen auf ländlichen Zustellrouten aufzuzeigen, hieß es bei UPS.

Test der UPS Drohne läuft im Realbetrieb

Im Gegensatz zu vorherigen Drohnentests wurde die Drohnenzustellung bei diesem Test in Florida in den täglichen Zustellablauf integriert. Die Drohne lieferte eigenständig Pakete an einen Privathaushalt und kehrte dann zum Fahrzeug zurück, während der Zusteller seine Route fortsetzte und andere Zustellungen auslieferte.

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„Dieser Test ist anders als alles, was wir bisher mit Drohnen gemacht haben. Er ist bedeutsam für zukünftige Zustellungen, besonders in ländlichen Gebieten. Dort liegen oftmals viele Meilen zwischen einzelnen Zustellorten“, sagte Mark Wallace, Senior-Vice-President Global Engineering & Sustainability. „Stellen Sie sich eine dreieckige Zustellroute vor, bei der die zu beliefernden Haushalte viele Straßenmeilen voneinander entfernt sind. Lässt man nur eine Zustellung durch eine Drohne von einem Zustellfahrzeug aus liefern, kann das die teuren Fahrtkosten um viele Meilen reduzieren. Das ist ein großer Schritt zu mehr Effizienz in unserem Netzwerk und gleichzeitig zur Reduzierung unserer Emissionen.“ Demnach könne die Ersparnis von nur einer Meile pro Zusteller pro Tag über ein Jahr hinweg die Kosten für UPS um bis zu 50 Mio. USD senken. (sb)

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Über Tim Meinken 158 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.

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