Volkswagen plant integriertes Mobilitätskonzept in Ruanda

Foto: VW
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Das VW-Konzept sieht vor, App-basierte Mobilitätslösungen wie Car Sharing und Ride Hailing in Ruanda anzubieten. Dazu soll in der Hauptstadt Kigali eine umweltfreundliche, lokale Fahrzeugfertigung errichtet werden, um den Fahrzeugbedarf für das integrierte Mobilitätskonzept zu decken. Zugleich werden gemeinsam mit anderen deutschen Unternehmen Qualifizierunginitiativen für die lokale Bevölkerung erörtert. Ruanda gilt als Vorreiter für neue Mobilitätslösungen, da dort junge und technisch versierte Menschen leben und Kigali als am besten vernetzte Stadt Afrikas gilt.

„Volkswagen erschließt konsequent Marktpotentiale auf dem afrikanischen Kontinent. In Ruanda bringen wir eine Idee auf den Weg, mit der wir in diesem aufstrebenden Land individuelle Mobilität fördern und den Markt zu einer weiteren Säule des Engagements der Marke Volkswagen in Afrika machen wollen“, sagte Thomas Schäfer in Kigali.

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Hon. Gatare sagte anlässlich der Unterzeichnung: „Wir sind zwar ein kleines Land, aber wir glauben, dass wir Vorreiter sind. Unser Land ist entschlossen, zum Innovationsführer Afrikas zu werden. Die heutige Unterzeichnung dieser Absichtserklärung ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg in Richtung Modernisierung und Digitalisierung.“

Das Konzept beeinhaltet Car Sharing und Ride Hailing Dienste, d.h. die Fahrtenvermittlung und Mobilität auf Abruf sowie die Errichtung einer lokalen Produktion nach den Umweltstandards von Volkswagen ThinkBlue.Factory. Damit soll der Fahrzeugbestand für die neuen Mobilitätslösungen in Ruanda vollständig aus lokaler Fertigung gespeist werden. Gemeinsam mit dem kenianischen Volkswagen Partner DT Dobie treibt Volkswagen South Africa diese Initiative in Ruanda voran und stützt sich dabei auf aktuelle Erfahrungswerte aus dem Produktionsaufbau in Kenia.
Das Volkswagen Engagement in Ruanda beinhaltet zudem die Qualifizierung der lokalen Bevölkerung. Dafür wird gemeinsam mit weiteren deutschen Unternehmen eine Kooperation zum Aufbau einer Technischen Akademie erörtert. Langfristig sollen damit Beschäftigung, Wissenstransfer und nachhaltiges Wachstum angekurbelt werden.

Mit dem integrierten Mobilitätskonzept will Volkswagen einen neuen Impuls für die Entwicklung individueller Mobilität geben. Ruanda verfügt derzeit über keine etablierte Fahrzeugindustrie. Die Bevölkerung ist durchschnittlich unter 20 Jahre alt und gehört zu den „Early Adopters“ neuer Technologien. Zudem setzt Ruanda stark auf nachhaltige Energieerzeugung. Volkswagen plant dementsprechend, mittelfristig auch den Einsatz elektrisch angetriebener Fahrzeuge wie dem e-up! oder dem e-Golf zu prüfen.

Über Tim Meinken 136 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.

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