Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eröffnet

Foto: Colas

Über 600.000 km Straße verlaufen alleine durch Deutschland, das sind gewaltige Flächen die großteile des Tages der Sonne ausgesetzt sind. In Frankreich erjannte man dieses Potenzial und hat jetzt die weltweit erste Solarstraße im Nordwesten des Landes eröffnet.

Dafür wurden die Photovoltaikelemente auf der bestehenden Straße angebracht. Auf 1 km Straße kommt so eine Fläche von 2800m² zusammen. Das System versorgt bisher die Straßenlaternen der angrenzenden Gemeinde Tourouvre-au-Perche (~5000 Einwohner).

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Solarstraße ist auch LKW geeignet

Die wenige mm dicken Paneele bestehen aus polykristallinem Silizium und sind in ein mehrlagiges Substrat eingebettet. Das Modul ist so stabil, dass auch problemlos LKW über den Belag fahren können, ohne ihn zu beschädigen. Der Wirkungsgrad ist allerdings geringer als bei herkömmlichen Dachanlagen. Dies liegt besonders an der flachen Lage. Normalerweise werden Solaranlagen schräg angestellt, um die Effizenz zu erhöhen.

Das französische Nationale Institut für Solarenergie und das Bauunternehmen Colas entwickelten gemeinsam die Module. Das Projekt läuft dort unter dem Namen „Wattway“ und hat rund 5 Mio. EUR gekostet. Die Zahlungen erfolgten komplett aus Staatsgeldern. ™

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Über Tim Meinken 158 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig.

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