What3words: 56 Mrd. USD Ersparnis auf der letzten Meile möglich

What3words unterteilt die Welt in Billionen Quadrate. (Foto: What3words)
What3words unterteilt die Welt in Billionen Quadrate. (Foto: What3words)

Knapp 56 Mrd. USD Kosten ließen sich weltweit pro Jahr auf der letzten Meile einsparen, wenn die Zusteller auf präzisere Adressdaten zugreifen könnten. Das hat das Start-up What3words in einer Analyse ermittelt. Grund dafür ist, dass herkömmliche Adressen meist nur zu einem Gebäude führen, beispielsweise aber nicht zum richtigen Hauseingang. What3words hat ein 3-Wörter-Adresssystem entwickelt. Dabei wurde der Globus in 57 Billionen Quadrate mit einer Seitenlänge von 3 m eingeteilt und jedem dieser Quadrate eine eindeutige 3-Wörter-Kennung zugeordnet.  Allein die letzte Meile einer Route eines Lieferanten steht demnach weltweit für bis zu 192,5 Mrd. USD Logistikkosten.

Durch die Verwendung von 3-Wörter-Adressen könne die Liefereffizienz auf der letzten Meile weltweit um 29 Prozent gesteigert werden. Außerdem ließen sich 54 Mio. kg CO2 einsparen. Für Deutschland ergab die Umfrage, dass über zwei Drittel der Zusteller Probleme haben eine Privat- oder Geschäftsadresse zu finden. (vol/sr)

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