Wie das IoT in der Logistik die CO2-Bilanz verbessern soll

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Das Internet der Dinge (IoT) kann eine zentrale Rolle spielen, damit der Transport- und Logistiksektor seinen CO2-Fußabdruck verringern und negative Auswirkungen auf die Umwelt minimieren kann. Dies geht aus einer Studie von Inmarsat hervor, einem Anbieter von globaler mobiler Satellitenkommunikation. Sie ergab, dass 95 Prozent der Unternehmen in diesem Sektor IoT-Technologien aktiv einsetzen, um ihre ökologische Nachhaltigkeit zu verbessern.

Die von Vanson Bourne für den Bericht „The Future of IoT in Enterprise“ durchgeführte Studie sammelte Antworten von 100 großen globalen Transportunternehmen und ergab, dass 44 Prozent der Unternehmen die Umweltüberwachung als Schlüsselbereich für den IoT-Einsatz priorisieren. Darüber hinaus gaben 15 Prozent an, dass sie ihre Umweltverträglichkeit als direkte Folge ihrer IoT-Einsätze erhöht haben, und weitere 65 Prozent werden dies in Zukunft voraussichtlich tun, was die Wirksamkeit der Technologie in diesem Bereich unterstreicht.

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Das steigende Transportaufkommen bedroht das Klima

Mike Holdsworth, Director of Transport bei Inmarsat Enterprise, erläuterte die Bedeutung der Einführung von IoT-Lösungen, damit der Transport- und Logistiksektor seinen CO2-Fußabdruck reduzieren kann: „Das Internationale Verkehrsforum schätzt, dass bei steigendem Reisebedarf die globalen CO2-Emissionen des Verkehrs bis 2050 um 60 Prozent steigen könnten, was auf der Annahme beruht, dass bei der Einführung umweltfreundlicherer Technologien erhebliche Fortschritte erzielt werden. Ohne solche Fortschritte wird erwartet, dass diese Zahl deutlich höher ausfallen wird. Die Transportindustrie muss intelligenter werden, wenn der Sektor diese Veränderungen erfolgreich bewältigen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt begrenzen will, und es ist klar, dass viele auf das IoT setzen, um ihnen dabei zu helfen.

„Das IoT könnte sich unmittelbar und erheblich auf die Emissionen von Logistikunternehmen auswirken. So können beispielsweise die CO2-Emissionen durch fehlerhafte Ausrüstung, Motorschäden und schlechte Routenplanung noch verschärft werden, aber das IoT kann diese Probleme lösen, indem es intelligente Telematikgeräte, Diagnosesensoren und Beschleunigungssensoren einsetzt, um Motorzustandsdaten zu sammeln und Flottenmanager automatisch mit sofortigen Warnmeldungen über Schäden oder Fehler zu informieren. Diese Informationen können verwendet werden, um den Motorverschleiß zu begrenzen und die durchschnittlichen Meilen pro Gallone (MPG) zu erhöhen, die Gesamtemissionen indirekt zu reduzieren und die Verschwendung durch Verlängerung der Lebensdauer jedes Fahrzeugs zu minimieren.“

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Holdsworth wurde fortgesetzt: „Es gibt mehrere Möglichkeiten für Unternehmen, Echtzeitdaten von Crowdsourcing oder Sensoren in Fahrzeugen und Maschinen entlang ihrer Lieferkette zu sammeln, zu speichern und zu analysieren, und es wird von unschätzbarem Wert für diejenigen sein, die hoffen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Datenqualität ist für einen effektiven Einsatz des IoT unabdingbar

Allerdings hängt es davon ab, dass die Daten jederzeit verfügbar sind, um fundierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen, aber um dies zu erreichen, benötigen Sie eine kontinuierliche und zuverlässige Konnektivität, und das ist ohne mobile Satellitenkommunikation nicht möglich.

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„Durch die Nutzung des IoT über eine Satellitenverbindung und sofortige strategische Anpassungen werden die Verkehrsunternehmen bei der Erreichung der ökologischen Nachhaltigkeit einen deutlichen Vorteil gegenüber ihrem Wettbewerb haben“, schloss er.

Die L-Band-Dienste von Inmarsat bieten ein globales Satellitennetzwerk, das kritische Konnektivität für eine zuverlässige End-to-End-Kommunikation mit bis zu 99,9 Prozent Betriebszeit bietet, selbst in isolierten oder entfernten Umgebungen mit minimaler oder gar keiner Mobilfunkabdeckung.

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Über Tim Meinken 288 Artikel
Digitalisierte Frohnatur, Glücklicher Ehemann und zweifacher Vater. Er arbeitet als Produktmanager Social Media / Online (DVZ und BlueRocket) zudem ist er als Autor in Hamburg tätig. Hier können Sie Kontakt zu mir aufnehmen:

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