Amazon fördert Subunternehmer aus den eigenen Reihen

Amazon Cloud Sparte Cloudanwendungen
Foto: Amazon

Auch der Onlineriese Amazon hat in den USA mit einem Fahrermangel zu kämpfen, will aber gleichzeitig die Lieferzeit für Prime-Kunden von 48 auf 24 Stunden senken. Die Lösung: Der Konzern schafft Anreize für die eigenen Mitarbeiter in den USA, damit diese ihren Job kündigen und sich als Zusteller selbstständig machen.

Mit bis zu 10.000 USD will Amazon den Sprung in die Selbständigkeit nach eigenen Angaben fördern. Zudem verspricht das Unternehmen dem Ex-Mitarbeiter drei weitere Monate Lohn – eben bis er oder sie auf eigenen Füßen steht.

Amazon hatte im vergangenen Juni ein ähnliches Programm für Nicht-Mitarbeiter gestartet, das nun auf die eigenen Angestellten ausgeweitet wurde. In den USA können Zusteller das Amazon-Paketfahrzeug leasen und von weiteren Rabatten profitieren – beispielsweise auf Benzin, Versicherungen und Zusteller-Uniformen. Außerhalb der USA ist das Programm nicht verfügbar. 

Amazon steigt bei Deliveroo ein

Im Rahmen einer Finanzierungsrunde hat Amazon Millionen in den britischen Lebensmittel-Lieferdienst Deliveroo gesteckt. Die genaue Summe ist nicht bekannt. Nur, dass der US-Konzern der größte Einzelinvestor ist. Deliveroo wolle unter anderem in Jobs investieren, auch in „flexiblere, gutbezahlte Jobs für Fahrer“, sagte Deliveroo-Chef Will Shu.

Langfristig könnte Amazon das britische Start-up komplett schlucken und auf Lieferdienst-Markt Fuß fassen. Bislang sind aber keine konkreten Pläne bekannt.

Über Carla Westerheide 10 Artikel
Fachredakteurin bei der DVZ

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*