DPD nimmt Wechselbrücke als Mikrodepot in Betrieb

Foto: DPD

Es ist das erste Projekt des Kep-Dienstleisters dieser Art. In Konstanz hat DPD eine Fläche angemietet, auf der eine Wechselbrücke geparkt wird. Dieser Container dient als Mikrodepot – also, als Umschlagsplatz für Pakete, die von dort mit E-Lastenrädern zugestellt werden.

Nachts können die Räder im Container geparkt und in einem nächsten Schritt auch aufgeladen werden, denn letzter wird Solarpanelen ausgestattet. Noch werden Wechselakkus für die Cargo-Bikes morgens gemeinsam mit den Paketen zum Depot gebracht. Das ist auch der Grund, warum die Räder bislang nur für eine Tour am Tag eingeplant sind. Perspektivisch können diese auch auf mehrere Touren am Tag geschickt werden.

Auch andere Kep-Dienste haben ähnliche Projekte ins Leben gerufen, beispielsweise UPS in Hamburg. Doch das Problem ist und bleibt die Fläche, die Städte nicht immer gerne für solche Depots zur Verfügung stellen. In Konstanz war die Verwaltung offen, erklärt Gerd Seber, Group Manager City Logistics & Sustainability bei DPD Deutschland. „Städte sind bislang aber sehr zögerlich damit, entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Wir appellieren an die Kommunen, dem Beispiel Konstanz zu folgen und alternative Zustellmodelle möglich zu machen.“

Über Carla Westerheide 10 Artikel
Fachredakteurin bei der DVZ

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