„Durch Corona habe ich meinen Ausbildungsplatz verloren“

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Ihre Ausbildung zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung hat Rafaella Naziridou eigentlich schon im August 2019 begonnen. Doch als in Folge der Coronakrise Unternehmensstandorte geschlossen werden mussten, wurde auch der Ausbildungsplatz der Nachwuchslogistikerin Opfer der Pandemie. Seit Oktober 2020 kann sie ihre Ausbildung nun bei TX Logistik fortsetzen – und ist rundum zufrieden damit.

„Durch die Corona-Pandemie habe ich zwar meinen alten Arbeitsplatz verloren, aber dadurch wurden mir wiederum neue Türen geöffnet. Zum Beispiel die Fortsetzung meiner Ausbildung in einem neuen Bereich des Speditionswesens“, sagt die Auszubildende.  

Welche Herausforderungen und Lösungsansätze sehen Deutschlands Logistik-Azubis in der Coronakrise? Was fasziniert die Nachwuchs-Logistiker an der Branche? Und wie wirkt sich die Coronapandemie konkret auf ihre Ausbildung aus? Die DVZ hat bei über 40 Auszubildenden aus 11 Logistikunternehmen nachgefragt.

DVZ: Warum hast Du Dich  für die Ausbildung in der Logistikbranche entschieden? Wie bist Du auf die Branche aufmerksam geworden?

Rafaella Naziridou: Meine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistungen habe ich bereits im August 2019 in einem anderen Unternehmen begonnen. Durch die Corona- Pandemie, die uns sowohl im beruflichen Leben als auch privat schwer getroffen hat, hat sich mein damaliges Unternehmen dazu entschlossen, Standorte zu schließen. Davon war auch mein ehemaliger Arbeitsplatz am Standort Köln betroffen.

Die Entscheidung kam für alle unerwartet und hat mich doch sehr getroffen. Daraufhin sah ich mich gezwungen, einen neuen Ausbildungsbetrieb zu suchen, um meine Ausbildung dennoch erfolgreich abzuschließen. Die TX Logistik wurde mir von meiner Berufsschule empfohlen. Nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch wurde ich in kürzester Zeit offen und herzlich aufgenommen.

Was macht Dir an der Ausbildung besonders viel Spaß?

Die Ausbildung war eine gute Entscheidung, denn der Beruf als Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung bringt eine große Vielfalt mit sich. Außerdem finde ich das Arbeitsklima sehr angenehm. Es wird nie langweilig und ich gewinne neue Einblicke in die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche.

Welche Verbesserungsvorschläge hast Du?

Momentan kann ich nur sagen, dass ich mit allem vollkommen zufrieden bin. Ich würde mir aber wünschen, dass die Pandemie endlich vorübergeht und alle Kollegen wieder im Büro arbeiten können. So hätten wir die Möglichkeit, alle persönlich kennenzulernen und es wäre wieder Leben im Gebäude und auch mehr gute Stimmung am Arbeitsplatz. Bis dahin bleiben wir aber alle auf Abstand und gesund.

Wie hat sich die Coronapandemie auf Deine Ausbildung ausgewirkt?

Durch die Corona-Pandemie habe ich zwar meinen alten Arbeitsplatz verloren, aber dadurch wurden mir wiederum neue Türen geöffnet. Zum Beispiel die Fortsetzung meiner Ausbildung in einem neuen Bereich des Speditionswesens.

Die Pandemie ist für jeden nicht einfach und wir alle mussten uns umstellen und der Situation anpassen. Im Gebäude wird sehr auf die Gesundheitsvorschriften geachtet und die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, war seit Beginn der Krise gegeben. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen verläuft sowohl im Büro als auch im Home-Office einwandfrei.

Wie geht es nach der Ausbildung für Dich weiter?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung wäre es schön, weiterhin bei der TX Logistik arbeiten zu können. Eventuell werde ich noch ein Studium dranhängen, um mich mit dem Unternehmen weiterzuentwickeln und gemeinsam wachsen zu können.

Foto: Privat

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