Stena Line will das weibliche Management bis 2022 verdoppeln

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Anlässlich des Weltfrauentages hat die schwedische Fährreederei Stena Line das Ziel verkündet, bis Ende 2022 einen Frauenanteil von 30 Prozent im gesamten Unternehmensmanagement erreichen zu wollen. Das langfristige Ziel ist die vollständige Gleichstellung der Geschlechter. Bislang seien lediglich 2 Prozent der insgesamt 1,2 Millionen Seeleute weltweit Frauen, kritisiert das Unternehmen.

In den vergangenen fünf Jahren habe Stena Line den Anteil der weiblichen Führungskräfte bereits auf insgesamt 20 Prozent erhöht. Das entspricht einer Steigerung um 42 Prozent. Um die Gleichstellung der Geschlechter weiter voranzutreiben, soll noch in diesem Jahr ein Netzwerk für alle weiblichen Führungskräfte innerhalb des Unternehmens ins Leben gerufen werden. Ziel sei es, weibliche Vorbilder sichtbarer zu machen, mehr Verbindungen zu schaffen sowie junge weibliche Führungskräfte innerhalb des globalen Netzwerks anzuziehen, zu motivieren und zu entwickeln.

Zugleich plant das Unternehmen eine „Employer Branding“-Kampagne, die heute am Internationalen Frauentag in den sozialen Medien starten soll. Ziel sei es, weibliche Vorbilder und Führungskräfte aus verschiedenen Unternehmensbereichen hervorzuheben. „Die Gleichstellung der Geschlechter gibt uns mehr Kompetenz in einer Welt, in der die Unternehmen um Talente konkurrieren. Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen, die gleichberechtigter sind, auch kreativer und innovativer sind und mehr Geld verdienen“, sagt Margareta Jensen Dickson, Group Head of People bei Stena Line. Die Kampagne des Unternehmens soll noch bis zum Jahresende laufen. (ab/ben)

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